Genießen auf Italienisch – 12 Berliner Restaurants von Pizza bis Pasta

Bildnachweis: Pizza Mario x Gambino

Wie überall auf der Welt hat die italienische Küche auch in der deutschen Hauptstadt viele Fans. Kein Wunder, ist sie doch der Inbegriff von Soul Food. Da ist für alle was dabei, vegane Pizza Marinara, vegetarische Pasta mit reichlich Parmesan, dann natürlich Fisch, Meeresfrüchte und Fleischspezialitäten. Ein Dolci, wie Desserts in Italien heißen, geht auch immer. Berlin hat in dieser Hinsicht viel zu bieten. Von einem sympathischen Nachbarschaftsrestaurant wie dem Pomodorino mit Pizza vom laufenden Meter über eine Weinbar wie Briefmarkenweine, wo besonders viel Wert auf eine gut sortierte Weinkarte gelegt wird, oder das auf Pizza fokussierte Mario x Gambino, bis hin zum auf Fleisch spezialisierten To The Bone – all das findet man in Berlin. Oder aber, man lässt sich wie im Fall der Lavanderia Vecchia von einem Fünf-Gänge-Menü in einer ehemaligen Wäscherei überraschen, gut versteckt in einem Neuköllner Hinterhof.

 

To The Bone (Mitte)

Bildnachweis: To the Bone

Dario Cecchini kennen manche aus der Netflix-Serie Chef’s Table. Der Gastronom beliefert dieses elegante, in der Torstraße gelegene Restaurant mit Schweinen und Rindern aus einem Naturreservat in den Pyrenäen. Entsprechend wichtig – auch der Name verrät es – sind im To The Bone Fleischgerichte, genau genommen solche der norditalienischen Küche. Von Rindertatar mit Parmesanmousse über Tagliata bis hin zu Bistecca, alles in höchster Qualität. Aber keine Sorge, für jene, die auf Fleisch verzichten, gibt es etwa eine vegetarische Platte für zwei oder glacierten Kürbis. Ein Fixpunkt ist auch die Bar mit ihren diversen Negronivariationen. Oder man bestellt einen Rosa Luxemburg mit Lillet Rosé, der auf die Widerstandskämpferin ebenso wie auf den nach ihr benannten Platz verweist.

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Briefmarkenweine (Friedrichshain)

Verfehlen kann man diese Weinbar nicht, denn der Name leuchtet von weithin sichtbar in grüner Schrift. Drinnen ist es gemütlich, dank alter Schränke, zusammengewürfelter Sitzgruppen und unzähliger Weinregale. Die sind natürlich der Star, und zwar Flaschen aus Italien, vieles auch glasweise. Barbera aus der Trüffelstadt Alba beispielsweise. Grandi vini – piccola cucina, große Weine, kleine Küche lautet das Motto. Letzteres in Form von Tagesgerichten wie Bruschette und Caponata oder Tagliatelle mit Parmesanfondue und Guanciale. 

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Pascarella im Titanic Hotel (Mitte)

Ein spannender Mustermix prägt das Interieur dieses im Titanic Hotel gelegenen Restaurants: leuchtende Vogelkäfige, riesige Uhren, bunte Tapeten. Der Fokus liegt auf sizilianischer Küche und trocken gereiftem Fleisch. Frittierte Käsebälle erinnern an neapolitanisches Streetfood, es folgen Sepia Tagliolini oder Penne Arrabiata. Wer keine Lust auf Pasta hat, bestellt eine Pizza oder Thunfischmedaillons mit Pistazienkruste, anschließend stilecht Panna cotta. Die in Cappuccinotönen gehaltene Hotelbar lädt anschließend zu einem klassischen Cocktail wie einem Negroni ein.

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Mani in Pasta (Kreuzberg)

Bildnachweis: Mani in Pasta

Schon seit 2015 gibt es den gleichnamigen Stand in der Markthalle IX. Der Name ist Programm: Jede Pastasorte wird hier von Hand gemacht. Gleiches gilt für das 2020 eröffnete Restaurant einige Straßen weiter. Leuchtend gelb ist die Wand, hübsch gefliest sind die Terrazzo-Tische. Die Oliven zum hausgemachten Focaccia kommen aus Sizilien. Der Fokus liegt natürlich auf den Pastagerichten, Spaghetti Chitarra mit wildem Brokkoli und Parmesanbröseln oder Taglioline mit frischem Trüffel in Buttersauce. Wer sich nicht entscheiden kann, bestellt das Vier-Gänge-Menü mit Fleisch, Fisch oder in vegetarischer Form.

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Pizza Mario x Gambino (Friedrichshain)

Bildnachweis: Pizza Mario x Gambino

Der Name Mario x Gambino ist schnell erklärt: Toni Gambino und Mario Grünenfelder teilen die Liebe zu Pizza. Die Pizzeria befindet sich im Friedrichshainer Hotel East Side by Amano, in unmittelbarer Nähe zur Spree. An warmen Abenden sitzen die Gäste auf der Sommerterrasse, an kühleren im in edlen Grautönen gehaltenen Innenraum. Pizza gibt es natürlich – klassische Marinara ebenso wie Ornella mit Zucchiniblüten und Stracciatella oder Gallo Nero mit gelben Tomaten –, aber auch rustikale Vorspeisen wie Artischocken auf römische Art oder Oktopus mit Kartoffeln und Chorizo.

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Ristorante Cinque (Mitte)

Ausgefallen geformte Lampen zieren die Decke dieses unweit des Deutschen Theaters gelegenen Restaurants und mitten im Raum steht ein Klavier. Bei gutem Wetter sitzt man draußen, im Schatten von Bäumen. Die Speisekarte ist klassisch, Vitello tonnato, Thunfischsalat, Minestrone, dann natürlich Pasta, mit Pesto etwa oder Lachs. Ein spannendes Dessert ist Tartufo nero, ein Nougateis im Schokoladenmantel, mit Vanillenkern und lauwarmen Waldfrüchten. Die Weinkarte setzt auf Bewährtes, vom sardischen Cannonau bis hin zum süffigen Primitivo Salento.

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Cecconi‘s Berlin (Mitte)

So elegant kann italienischer Flair in Berlin sein: Kassettendecken, ein gestreifter Marmorboden und rote Ledersofas bestimmen die Einrichtung dieses im Soho House gelegenen Restaurants. Nicht zu vergessen die gläsernen Kronleuchter! Morgens serviert man gebackene Eier im Arrabiata-Stil und Porchetta benedict, etwas später am Tag dann Kürbissuppe mit Pilzen, frittierte Calamari mit geräucherter Tomaten-Aioli oder Tonnarelli Cacio e Pepe, stilecht mit Extratrüffel. Eine wichtige Rolle spielt die herrlich nostalgische Bar, an der Klassiker wie Negroni ebenso bestellt werden können wie eine Mojitovariation mit weißem Rum und dem Beerenlikör Chambord. 

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Pomodorino (Friedrichshain)

Schon seit 2010 gibt es das Pomodorino in Friedrichshain, ein Nachbarschaftsrestaurant, in dem sich alles um die Pizza dreht. Entweder vom laufenden Meter oder in klassisch runder Form. Betrieben wird das Restaurant mit den fröhlichen orangefarbenen Wänden von den Süditalienern Gerardo Amendola und Marcello Calenda. Wer keine Lust auf Pizza hat – die Auswahl ist riesig und reicht von scharfer Salami über Lachs mit Lauchzwiebeln und Gorgonzola mit Nüssen bis hin zu Scamorza mit Cherrytomaten – wird in der Pastasektion fündig. Oder man wählt einen Fleischgang, Saltimbocca mit Pfifferlingen in Weißweinsauce zum Beispiel. 

 

Salumeria Rosa (Charlottenburg)

Cicchetti heißen kleine, zum Teilen gedachte Gerichte, die vor allem in für Venedig typischen Bars serviert werden. Diese Tradition verfolgt auch die Salumeria Rosa, ein schlicht gehaltenes Restaurant mit Ziegelwand und Holztresen in Charlottenburgs trubeliger Kantstraße. Die Auswahl an Cicchetti ist groß, von vegetarisch über Fisch bis hin zu solchen mit Fleisch. Da wären zum Beispiel ein sizilianischer Tomatensalat mit Orange und Minze, die frittierten Reisbällchen Arancini mit Taleggio und Parmesan oder Oktopussalat. Die Weine stammen natürlich ebenfalls aus Italien, mit Ausnahme des zum Dessert gereichten Zweigelt vom österreichischen Weingut Kracher.

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12 Apostoli (Charlottenburg)

Italienische Lebensfreude zu fairen Preisen, das verspricht das 12 Apostoli, ein familiengeführtes Restaurant unweit des Savignyplatzes. In einer Vitrine liegt das aktuelle Angebot an Desserts – Käsekuchen oder Tiramisu zum Beispiel – auch die Regale an den Wänden sind gut gefüllt, und von der Decke hängen getrockneter Knoblauch und Zwiebeln. Zu essen gibt es eine große Auswahl an Pizzen, etwa die Signature Variante mit Büffelmozzarella, Schmand, Babyspinat und geräuchertem Thunfisch, daneben verschiedene Antipastiplatten, außergewöhnliche Pasta wie mit geschmorter Kalbshaxe gefüllte Cappellacci und Gemüse-Zitronen-Gremolata sowie Burger auf italienische Art. 

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Lavanderia Vecchia (Neukölln)

Bildnachweis: Lavanderia Vecchia

Ein ungewöhnliches Restaurant an einem ungewöhnlichen Ort, nämlich einem Neuköllner Hinterhof. Der Name Lavanderia Vecchia spielt auf eine Wäscherei an – tatsächlich wird in dem von Neonröhren in sanftes, lilafarbenes Licht getauchten Raum aber nicht gewaschen, sondern sehr gut gekocht. Und zwar ein 5-Gänge-Menü, das sich an der aktuellen Saison orientiert. Da gibt es zum Beispiel Polenta Crostini und Ricotta-Cannelloni, zum Nachtisch dann Torta alla bicchiere oder Karamell Panna cotta. Mit im Preis inbegriffen sind eine Karaffe italienischer Wein sowie ein Kaffee zum Nachtisch. An manchen Tagen gibt es auch einzelne Gerichte in Form eines Mittagstischs. 

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Pasta d’Abruzzo (Moabit)

Cosimo und Katja Di Cioccio stammen aus den Abruzzen. Dort haben sie auch das Pastahandwerk erlernt, das sie seit 2010 in ihrer kleinen Manufaktur in Moabit fortführen. An sechs Tagen die Woche bekommt man dort frische Pasta, jeden Tag eine andere Sorte beziehungsweise auf andere Art zubereitet. Das können Tagliatelle mit Champignon-Tomatensoße sein, Ravioli mit geschmolzener Butter und Parmesan oder Spaghetti all’Amatriciana. Immer frisch, immer köstlich, in zwei verschiedenen Portionsgrößen. Auf Vorbestellung gibt es zudem Maultaschenteig, vegane und glutenfreie Pasta.