Diese 12 hervorragenden veganer-freundlichen Restaurants in Berlin gilt es, jetzt auszuprobieren

Bildnachweis: Frea

Berlin ist eine ausgesprochen veganerfreundliche Stadt. Eine große Zahl ihrer Cafés und Restaurants führt zumindest einzelne Gerichte auf der Karte, die ohne tierische Produkte zubereitet werden. Abgesehen davon finden sich aber auch einige Restaurants, die sich ganz auf jene Menschen konzentrieren, die auf Fisch und Fleisch verzichten, Tianfuzius etwa, Berlins erstes vegetarisches chinesisches Restaurant. Andere haben sogar Milch, Käse und Co. von ihrer Speisekarte verbannt, Lucky Leek beispielsweise, wo die Köchin Josita Hartanto zeigt, dass vegan und Fine-Dining kein Widerspruch sind, oder das in Friedrichshain gelegene 1990 Vegan Living, bei dem man sich fühlt wie im Wohnzimmer einer vietnamesischen Großfamilie. Maßstäbe setzt auch Frea, das neben dem Verzicht auf tierische Produkte auch nach Zero-Waste-Kriterien arbeitet.

In diesen 12 Berliner Restaurants schmeckt es hervorragend, ganz ohne schlechtes Gewissen. 

 

Sathutu (Prenzlauer Berg)

Bildnachweis: Sathutu

Reduziert aufs Wesentliche ist die Einrichtung dieses Restaurants, und gleichzeitig ausgesprochen elegant. Im Sathutu wird die Küche Sri Lankas zelebriert, in Form von Sharing Dishes, die eine moderne Interpretation klassischer Currys und anderer Spezialitäten sind. Viele Gerichte der wechselnden, saisonalen Karte sind von Haus aus vegan und dementsprechend gekennzeichnet, oder können “veganisiert” werden. Kokos-Roti mit Dhal zum Beispiel, Papadam mit Ananaschutney oder geröstete Cashews mit Knoblauch und Curryblättern. Auch die alkoholfreien Getränke wie Blutorangensaft und Cocktails – hier stehen Peach Bourbon Punch und Colombo Negroni zur Auswahl – überraschen mit unbekannten Aromen. 

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Ammazza Che Pizza (Kreuzberg)

Direkt am Maybachufer liegt dieses stylische italienische Restaurant mit der wellenförmigen Bar und dem grün-roten Pizzaofen. Aus diesem kommen Pizzen im römischen Stil, belegt für jeden Geschmack. Vegan ist etwa die Marinara oder Funghi, mit Pilzen, Knoblauch und Petersilie. Ergänzt wird das Angebot um Vorspeisen, von denen ebenfalls einige vegan sind, beispielsweise der gemischte Salat, die Bruschette mit dreierlei Aufstrich oder das Gemüse-Tempura. Auch tierfreie Pastagänge gibt es, einen mit Radicchio und Rucolapesto oder vegane Ravioli.

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Frea (Mitte)

Bildnachweis: Frea

Berlins allererstes Zero-Waste-Restaurant heißt Frea. Es arbeitet ohne Plastik und mit einem Müllschlucker namens Gersi, der dafür sorgt, dass kein Abfall zurückbleibt. All das in einem lichtdurchfluteten, von hellem Holz dominierten Raum an der Torstraße, der dank seiner vielen Pflanzen die Natur in die Stadt holt. Sowohl Sauerteigbrot als auch Pasta sind hausgemacht. Teil des Menüs sind beispielsweise eine Zwiebeltarte mit Süßkartoffelpüree oder Rote-Bete-Mole mit Kürbis, Mais- und Kürbisknödel. Alles komplett vegan. Gleiches gilt für die 2021 eröffnete, nur wenige Meter entfernte Frea Bakery, wo man frühstücken und italienische Patisserie genießen kann.

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Good n’Vegan (Prenzlauer Berg)

Bildnachweis: Good n’Vegan

Die Macher dieses in der Kastanienallee gelegenen Lieferdienstes wollen eine vegane Ernährung nicht als Einschränkung, sondern als Bereicherung sehen. Am Herd steht die Amerikanerin Jennara Santurio. Was es zu essen gibt: Rote-Bete-Arancini, Poké Bowls und Buddha Bowls, Kürbis Moussaka sowie getrüffelte Pasta mit knusprigen Zwiebeln und Pankotopping. Nicht mal auf „Käse“ muss man verzichten: Den macht Santurio aus Cashewkernen, in Form eines Mozzarellas mit scharfer Mayonnaise. Und zum Nachtisch gibt es Banana Bread.

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Kopps (Mitte)

Dieses schöne Ecklokal am Koppenplatz ist eine Institution in Sachen vegane Küche. Klare Formen und helle Farben dominieren den Innenraum. Die Karte ist regional-saisonal, die Speisen gehoben, außerdem ist das Kopps klimaneutral zertifiziert. Das 7-Gänge-Menü umfasst Gerichte mit Schwarzbier, Holunderkraut und Schwarzem Saitling oder eines mit Sellerie, Palmkohl, Kaffee und Lavendel. Dazu gibt es eine Getränkebegleitung mit oder ohne Alkohol, Letztere komplett selbstgemacht, ein Getränk aus Schwarzwurzeln, Blaubeeren und weißem Trüffel etwa, oder Bubble Tea mit Verjus und Feigenperlen. Auch die Bar spielt eine wichtige Rolle. Nach dem Essen kann man gut mit einem Cherry Lady, bestehend aus Champagner, Kirschbrand und Schlehensaft, den Abend ausklingen lassen.

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Bleib V (Schöneberg)

Der Name steht für Bleib Vegan oder Bleib Vegetarisch: In diesem bereits 2004 eröffneten Restaurant in der Nürnberger Straße wird grundlegend auf tierische Zutaten verzichtet. Stattdessen prägt der Mittlere Osten das Speisenangebot. Das beginnt schon beim Frühstück, einem veganen Kichererbsenomelette, und zieht sich weiter über das Tagesangebot, zu dem Pizza mit veganem Käse ebenso gehört wie Züricher „Geschnetzeltes“. Nicht verpassen: die Berliner „Currywurst“, natürlich ebenfalls ohne tierische Zutaten. Schön sitzt es sich im Sommer auf der Terrasse oder an der zur Straße hin geöffneten Fensterfront.

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Lucky Leek (Prenzlauer Berg)

Hier hat eine Frau das Sagen: Aus Josita Hartantos Küche kommen ausschließlich vegane Gerichte, und zwar auf Fine-Dining-Niveau. Die Atmosphäre ist ungezwungen und freundlich, dank einem Raumkonzept mit dunklem Holz und grünen Akzenten. Auf dem Bartresen thront eine Buddhafigur. Gewählt wird ein 3- oder 5-Gänge-Menü. Da kommt zum Beispiel ein Apfelcrèmesüppchen mit Buchweizenspatzen und Kürbiskernöl auf den Tisch, anschließend Petersilienwurzel mit Erdnuss, geräucherter Kirschsauce und Pumpernickel. Wer keine Lust auf ein süßes Dessert hat, nimmt die Hausgemachte „Keesevariation“ mit Knusperbrot und Feigen-Nuss-Senf.

 

Tianfuzius (Schöneberg)

Wenn es um chinesisches Essen geht, denken viele wohl nicht direkt an vegane Gerichte.. Umso besser, dass es das Tianfuzius gibt, Berlins erstes vegetarisches Chinarestaurant. Es befindet sich in einem hellen, einladenden Raum, mit klaren Formen und unzähligen, von der Decke hängenden Glühbirnen. Auf den Tisch kommen Klassiker in tierfreier Form, die gebratenen Teigtaschen Jiao Zi, die gefüllten Dampfbrötchen Bao Zi, Fondue oder ein Tofutopf nach Sichuan-Art. Etwas ganz Besonderes sind das vegane Gongbao Huhn mit Erdnüssen oder die Entenroulade in roter Schwarzbohnensauce.

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1990 Vegan Living (Friedrichshain)

Gemütlich wie bei einer vietnamesischen Familie geht es in diesem am Boxhagener Platz gelegenen Restaurant zu. Der Name geht auf sein Gründungsjahr zurück. Gemütlich wird der Raum durch bunte Kissen und fröhliche Fliesen, im Sommer sitzt man an kleinen Tischen auf dem Bürgersteig. Klein sind auch die zum Teilen gedachten Gerichte und natürlich komplett vegan. Knusprige Wan Tans mit Tofu-Pilz-Füllung etwa, marinierter Seitan mit Zitronendip oder Wokgemüse. Es gibt aber auch größere Teller, so etwa eine Yogi Bowl mit Reisnudeln und viel frischem Gemüse.

 

Peter Pane Hackescher Markt (Mitte)

Bekannt ist die Kette für umwerfende Burger, und zwar auch in vegetarischer und veganer Version. In dem großzügigen, von vielen bunten Lampen verschönerten Restaurant kann man  eine riesige Auswahl an veganen Kreationen verkosten. „Der Held“ beispielsweise, mit veganem Chicken, Cornflakes-Panade und Mangochutney, die „Schatzinsel“ mit Süßkartoffel-Amaranth-Bratling, sonnengetrockneten Tomaten und Basilikum-Mayo. Sogar eine Kebabalternative gibt es, getoppt mit Microgreens und Zitronen-Thymian-Sauce. Natürlich sind auch die Sauerteigbrötchen vegan. Nicht die Süßkartoffelpommes verpassen!

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Peter Pane – Berlin Friedrichstraße (Kreuzberg)

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Peter Pane – Berlin East Side (Friedrichshain)
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Peter Pane – Berlin Rankestaße (Tiergarten)
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Peter Pane – Berlin Europaplatz (Moabit)
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Peter Pane – Berlin Schloss (Steglitz)
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Chipperfield Kantine (Mitte)

Bildnachweis: Chipperfield Kantine

Es gibt kaum einen schöneren Ort für einen Lunch in Berlin als dieses vom Stararchitekten David Chipperfield entworfene Gebäude in der Joachimstraße. Im Sommer sitzt man besonders stimmungsvoll im Innenhof. Jede Woche wechselt das Angebot, der Fokus liegt auf regionalen und saisonalen Biozutaten, und an Veganer wird dabei immer gedacht. So steht zumindest ein Salat auf der Karte, oftmals ergänzt um ein veganes Hauptgericht. Kürbis, Kardamom, Tahin, Reis und Tomate beispielsweise, Linsen, Blumenkohl, Miso und Süßkartoffel oder ein herzhafter Gemüseeintopf. Fisch und Fleisch gibt es nur einmal die Woche, frischgebackenen Kuchen dafür täglich. 

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Bonvivant Cocktail Bistro (Schöneberg)

Schon seit seiner Eröffnung ist dieses Cocktailbistro komplett vegetarisch. Doch hier werden nicht nur hervorragende Drinks serviert oder Raritäten wie das aus Brotabschnitten hergestellte Knärzje Kellerbier, sondern auch qualitativ hochwertiges Essen. Die Karte orientiert sich stark an der aktuellen Saison und wechselt entsprechend häufig. So gibt es im Herbst etwa Butternusskürbis mit Wacholder und Rauchmandel oder Topinambur mit Zwiebeln und Trüffeln. Der passende Drink dazu besteht aus Cognac, schwarzem Knoblauch und Malz. Schön sitzt man in dem stilvoll eingerichteten Raum, in dem Pastelltöne und Samt dominieren. Am Wochenende gibt es zudem ein Brunchangebot mit veganem Rührei.

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